Erst das Zertifikat, dann die KI: Die b&b group macht KI-Schulung zur Pflicht
KI nur mit Zertifikat: Die b&b group macht Schulungen zur Pflicht. Schon 30 der 60 Mitarbeitenden haben die erste Stufe bestanden - am Ende prüft und verantwortet stets ein Mensch das Ergebnis.
Filderstadt. Wer bei der b&b group mit der zentralen KI-Plattform arbeiten will, muss vorher geschult und zertifiziert sein. 30 der 60 Mitarbeitenden haben die erste Stufe bereits abgeschlossen. Dahinter steht eine klare Haltung: KI ersetzt keine Erfahrung. Sie verstärkt sie, wenn man weiß, wie man sie sinnvoll einsetzt.
Geschult von der Geschäftsführung bis ins Team
Die b&b group hat KI nicht dem Zufall überlassen, sondern systematisch im Unternehmen verankert. Geschäftsführender Gesellschafter Sebastian Schäffler ist zertifizierter AI Officer (BVDW) und KI-Innovationsmanager (BZKI). Er verantwortet als Policy Owner das KI-Regelwerk des Unternehmens. Auf dieser Grundlage hat das Unternehmen ein eigenes, dreistufiges Schulungsprogramm entwickelt, das durch interne Wissensbeiträge laufend ergänzt wird. Es ist für alle Mitarbeitenden verpflichtend, die KI im Arbeitsalltag einsetzen: Erst nach dem ersten Zertifikat erhalten sie Zugang zur zentralen KI-Plattform Langdock. 30 Mitarbeitende haben diese erste Stufe bereits abgeschlossen. So stellt die b&b group sicher, dass KI nicht nebenher, sondern kompetent und einheitlich genutzt wird. Zusätzlich nutzen einige Mitarbeitende ihr Weiterbildungsbudget für externe Schulungen im KI-Bereich.
Lernen im Alltag: KI-Praxiswerkstatt und KI-Champions
Damit das Wissen aktuell bleibt, findet alle zwei bis drei Wochen die KI-Praxiswerkstatt statt, vor Ort und über Teams. Dort werden neue Funktionen und Praxisbeispiele gezeigt, die Aufzeichnungen stehen allen im Intranet zur Verfügung. Organisiert wird sie von den sogenannten KI-Champions: Mitarbeitende, die das Thema aktiv vorantreiben und als Ansprechpersonen zur Verfügung stehen. Mit dem Schulungsprogramm und der Praxiswerkstatt setzt die b&b group auch die Anforderungen an die KI-Kompetenz nach Artikel 4 der EU-KI-Verordnung um.
Klare Regeln: Datenschutz und Human-in-the-loop
Grundlage ist eine verbindliche KI-Policy, die regelt, welche Tools für welche Daten genutzt werden dürfen. Im Arbeitsalltag setzt das Unternehmen auf die KI-Plattform Langdock. Zentral ist das Human-in-the-loop-Prinzip: Der Mensch prüft und entscheidet. Kein Werkzeug sichert dieses Prinzip von selbst ab, verantwortlich sind immer die Menschen, die es einsetzen. Genau dafür sorgen bei der b&b group das interne Regelwerk und die geschulten Teams: Jedes KI-Ergebnis wird von einem Menschen geprüft und verantwortet. KI liefert Vorschläge und übernimmt wiederkehrende Aufgaben, die Entscheidung trifft immer ein Mensch.
"KI ist bei uns Chefsache. Wir wollten nicht, dass jeder für sich ausprobiert. Alle sollen mit denselben Regeln und demselben Wissen arbeiten. Am Ende prüft und entscheidet immer ein Mensch", sagt Sebastian Schäffler, geschäftsführender Gesellschafter der b&b group.
KI verstärkt, was Menschen können
Der Nutzen zeigt sich im Ergebnis. KI schafft Freiraum, indem sie wiederkehrende Aufgaben übernimmt. Dieser Freiraum fließt dorthin, wo er den größten Unterschied macht: in Planung, Qualität und die direkte Zusammenarbeit mit den Kunden. Die kreative und handwerkliche Arbeit, die ein Event zum Erlebnis macht, bleibt beim Team. Klare Grenzen gibt es bei der Sicherheit: Technische, statische oder sicherheitsrelevante Lösungen werden bei der b&b group nicht aus KI-Ergebnissen abgeleitet. So wird KI bei der b&b group zu dem, was sie sein soll: ein Werkzeug, das Erfahrung verstärkt, statt sie zu ersetzen.
Weitere Informationen zur b&b group gibt es unter www.bb-et.de.
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